Clickern

Vielleicht sagt Ihnen der Begriff "Clickern" etwas, wenn Sie dabei an auf Kommando Männchen machende oder Laut gebende Hunde denken?
In der Hundeerziehung und -ausbildung wird Clickertraining nämlich bereits etwas länger angewandt.

Die bekannteste Clicker - Pionierin ist die Biologin Karen Pryor, die diese Art der Verständigung in den 1960er Jahren zuerst bei Delfinen benutzte.
Die üblichen Trainingsmethoden, die damals bei z. B. Hunden oder Pferden die Regel waren, funktionierten bei Delfinen nicht. "Leinendruck" (Beispiel) zur Korrektur unerwünschten Verhaltens war durch das Wegschwimmen nicht möglich, zeitnahe Belohnung von erwünschtem Verhalten durch das Element Wasser sehr schwierig.
So machte sie die ersten Erfahrungen mit der neuen Technik und entwickelte sie an und mit den Delfinen weiter.

Inzwischen erfreuen sich nicht nur viele Hundehalter und –trainer dieser Methode, denn sie ist deutlich freundlicher und
effektiver als vieles, was (leider!) lange Zeit als Erziehungsmaßnahme zum Einsatz kam.

Auch Katzenhalter haben mehr und mehr Interesse und Spaß am Clickern, was unter anderem und erfreulicherweise dazu führt, dass allmählig mit der falschen Annahme, Katzen seien nicht erziehbar, aufgeräumt wird.
Katzen sind sehr wohl erziehbar!
Jedoch meint der Begriff "Erziehung" nicht, die Katze absolut unterwürfig, bedingungslos gefügig oder zu einem willenlosen Befehlsausführer zu machen!

Clickertraining ist ein Instrument, dass uns erlaubt freundlich mit der Katze zu kommunizieren, was dem Katzenhalter die Möglichkeit gibt, seiner Katze freundlich und daher ohne Strafe, Zwang und Furcht beizubringen, was erwünscht ist und was nicht.

Clichertraining ist aber noch viel mehr!

Durch Click und Belohnung wird die Katze zur aktiven Mitarbeit angeregt, was zu positiven gemeinsamen Momenten zwischen Halter und Tier führt. Nur wenn die Katze auch Spaß am Training hat, wird sie mitarbeiten und so wird die Bindung zum Halter vertieft und gefestigt.
Die Katze wird außerdem zum Ausprobieren neuer Verhaltensweisen motiviert, was sie geistig und körperlich fordert,
auslastet und fit hält.
Ihre Geschicklichkeit wird trainiert, ihre Selbstsicherheit kann gestärkt werden, sodass Clickertraining auch für schüchterne und unsichere Katzen eine wunderbare Beschäftigung und Bereicherung ist.
Passive Katzen trauen sich Eigeninitiative zu zeigen, ungeduldige Katzen können Selbstbeherrschung lernen.
Durch Clickertraining kann die Katze an Sicherheit gewinnen, weil sie selbst die Situation beeinflusst. Sie lernt, Vertrauen in die Wirksamkeit ihres Handelns zu bekommen.

Im übrigen können auch gehandicapte Katzen von Clickertraining profitieren, da sie mit den richtigen Tricks, trotz körperlicher Einschränkungen angemessen beschäftigt und gefördert werden können.

Clickertraining ist nicht nur eine geeignete Methode der Katze lustige Tricks, wie "Männchen machen", "High-Five" oder eine "Rolle" beizubringen, sondern auch ein super Weg, es Katzen zum Beispiel leichter zu machen in die Transportbox zu gehen bzw. sich darin aufzuhalten.
Mit Clickertraining lassen sich außerdem Dinge trainieren, bei denen die Katze vorübergehend festgehalten werden muss. Durch das Training kann die Katze lernen, diese Maßnahmen entspannt zu dulden und zum Beispiel Krallenschneiden oder Fellbürsten gelassen über sich ergehen zu lassen. Ebenso kann Medikamenteneingabe mit Clickertraining geübt und positiv beeinflusst werden.

Kurzum; Clickertraining entspricht dem natürlichen Lernvermögen der Katze. Clickertraining mit Katzen macht großen Spaß, ist für die Katze und ihren Menschen eine Bereicherung und hat viele Vorzüge!

Bei Terminen zum Thema Clickertraining lernen Sie sowohl theoretische Grundlagen, als auch praktische Übungen, die es Ihnen ermöglichen selbstständig mit Ihrer Katze zu clickern.

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